Mittwoch, 1. Oktober 2014

6 Projektil-Teile im Kopf von Uwe Böhnhardt wurden nie ausgewertet

Gestern war hier das Munitionsteil Thema, welches irgendwann im März 2012 zum BKA kam, weil es auf dem Fahrersitz des Wohnmobil bei einer Nachschau gefunden wurde.

Dem BKA, Abteilung Waffenforensik KT 21 gelang es tatsächlich, an 2 aufeinanderfolgenden Tagen im März 2012 dazu 2 Gutachten anzufertigen, am 20.3.2012 kannte man den Lauf nicht, und einen Tag später kannte man ihn seit 6.11.211, und das Munitionsteil wurde aus der MP Pleter 91 abgefeuert. 

Nur 1 Tag später war Alles anders... bei einem irrelevanten nachergefundenen Stückchen Metall... von nicht einmal 1 Gramm Gewicht...

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Merkwürdiger Weise  gibt es zu den 6 Munitionsteilen in Uwe Böhnhardts Körper keine Auswertung des BKA, zu welcher Waffe (Pumpgun, Selbstmord, Flintenlaufgeschoss Brenneke?) diese 6 Teile denn wohl gehören könnten.

Da die "Selbstmordmunition" bekannt ist, verwundert das umso mehr.






hier: Asservatenauswertung
1.  Objekt/Person:

2.  Asservaten-Nr.:
Objekt 1/Wohnmobil
1.1.41; 1.1.42; 1.1.43;
1.1.44; 1.1.45; 1.1.46

3.  Asservaten-Beschreibung:
Es handelt sich um Projektilteile aus dem Körper des BÖHNHARDT, die in der
Rechtsmedizin gesichert wurden.

4.  Auswertung:
./.

Fazit:

Es besteht keine Verfahrensrelevanz.

Queda, KHK'in


Zugeben muss ich allerdings schon, es hat mich sehr gewundert, dass darüber Niemand gestolpert ist. Weder im Forum noch hier im Blog.
Veröffentlicht am 17.September:
http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/2014/09/die-obduktion-der-toten-aus-dem.html





Wie kann das sein, dass man 6 Munitionsteile im Schädel von Uwe Böhnhardt nicht hinsichtlich des Materials untersuchte, ob dieses Material einem Flintenlaufgeschoss Brenneke entspricht?

Der Beweis für den "Pumpgun Winchester Selbstmordschuss" wurde einfach so weggelassen?



Also wenn Sie mich fragen: 
Da wurden nicht die "passenden Metallteile" eines Flintenlaufgeschosses Marke Brenneke gefunden, daher untersuchte man offiziell gar nicht erst...





Da hat man das Beweismaterial für einen Kopfschuss mit der Pumpgun in der Hand, 6 Stückchen, und man "vergisst " den Beweis zu führen, und erklärt die 6 Teile für irrelevant und wertet sie nicht aus. 

Stammten sie nicht von einem Flintenlaufgeschoss, sondern von einer Pistole?


Bei Uwe Mundlos gab es kein einziges Metallteil im Schädel.

Wie soll das gehen?

Kommentare:

  1. Queda, KHK'in?

    Was soll das sein?
    Ein Alias?
    Ein Witz?

    Existiert diese Person überhaupt?

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  2. Hi, es ist etwas off-topic und kann bei Dummheit ins Daten-Nirvana verschwinden.

    Ich lese erst seit kurzem in den Akten, angefangen mit der Asservatenlist Wohnmobil(Band-11-Ass-Grundsatz-Objekt-1).
    Was mir dabei aufgefallen ist.

    Fahrerhaus:
    Wasserspritzpistole, Plüschbär, Kinderclog und Plastikpupe sind wohl nachträglich plaziert worden (09.11.2011) 1.3/1.0-1.3/4.0
    2CD-Hüllen ohne CD 1.3/15.0 1CD später gefunden aus Autoradio 1.3.46

    Aufenthaltsraum:
    Leiche hinten statt vorn
    Aus der Heckler und Koch 1.4/13.0 hat man 1 Patrone PEP aus dem Lauf 1.4/13.1 und noch eine Patrone S+B aus dem Lauf 1.4/14.0?
    Also 2 Patronen aus dem Lauf, wie geht das?
    1 Magazin gefüllt mit "ca 20Patronen S&B" 1.4/27.2 kann man nicht zählen?
    silberner USB-Stick 1.4/150.0 Auswertung?
    Zulassungsbescheinigung Wohnmobil V-K-2-139/11 1.4/155.0 Teil 1 oder 2? Womo sollte doch V-MK-1121 sein?
    USB-Stick Verbartim 4 GB 1.4/161.0 und USB-Stick Verbartim 4 GB 1.4/162.0 grun, gesichtet. Gibt es da eine Auswertung?
    1 Magazin 1.5./3.0 "mit augenscheinlich 13 Patronen"; kann man nicht zählen?
    1 Magazin 1.7./1.1 "gefüllt"; kann man icht zählen?

    Noch was lustiges steht zu Objekt 2, also Wohnung Zwickau:
    Unter der Asservaten-Nummer 2.12.476 wurden sechzehn Bargeldnoten der Sorten 5 Euro bis 100
    Euro sichergestellt. Von diesen enthalten zwei den Stempelaufdruck Sparkasse Chemnitz GS Albert-Schweitzer-Straße
    mit einer Hausnummer, die zum Teil unleserlich ist. Bei einem Stempelaufdruck ist von einer
    zweistelligen Hausnummer die ,2" an zweiter Stelle zu erkennen. Diese Aufdrucke lassen darauf
    schließen, dass zumindest zwei der sechzehn Bargeldnoten aus der Sparkasse Chemnitz,
    Geschäftsstelle Albert-Schweitzer-Straße 62, 09116 Chemnitz, stammen können, die am 14.05.2004
    Ziel eines Überfalls war.
    Über 7 Jahre altes Geld wird mit in den Wohnmobil verfrachtet. Auf 2 Geldscheine sind je ein Stempelaufdruck. Na klar Stempelaufdruck!
    Die ebenfalls im Objekt 2 sichergestellten 75 American Express Traveler Cheques lassen sich eindeutig
    dem Überfall auf die Sparkasse Chemnitz, Geschäftsstelle Albert-Schweitzer-Straße 62, 09116
    Chemnitz, am 14.05.2004, zuordnen. Auch nichts verwendet oder entsorgt.

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  3. KHK´in Queda hat die Heckler&Koch-Magazinfeder zum Elektronikbautiel "entsorgt", die auf dem Uwe seitlich lag...


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    Die Details gehen hier unter, das gehört ins Forum, dort wird gerade sehr gründlich ausgewertet.

    Mitmachen!

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  4. zu "Munitionsteile im Körper"...wieso schließt Du auf Schädel wenn da Körper steht? Wurde der Körper nicht obduziert? ...Brennecke Geschosse zerlegen sich nicht, wie Jagdmunition sondern deformieren und treten wieder aus; teilweise in unkontrolliertem Winkel wenn sie durch Auftreffen auf Knochen abgelenkt wurden, dabei sind schon Unfälle passiert weshalb sie auch mittlerweile bei vielen Jagden verboten sind,da Gefährdungsbereich bis 1500m besteht! Wahrscheinlich können dabei auch ein paar Blei Partikel im Körper bleiben das muß aber nicht sein, weil die wahrscheinlich beim Ausschuß mit rausgerissen werden.

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  5. ist eigentlich jemand mit ner email adresse von web.de im forum registriert? ich warte nun schon nen halben tag auf die aktivierungsemail, bekomme allerdings keine! erneute senden der aktivierungsmail füllt mein postfach auch nicht

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  6. Das Geschoßfragment „Spur 1.1./41.0 Metallteil“ wurde nicht im Schädel von Uwe Böhnhardt gefunden, sondern in der Jochbeingegend!!! Wie kommt es dahin?

    Es ist zwar denkbar, daß von dem Brenneke-Flintenlaufgeschoß Kal. 12 beim Durchgang durch den Schädel ein Splitter abgeplatzt ist, der dann im Bereich Hals-Unterkiefer aus dem Kopf ausgetreten und im Bereich des Jochbeins (links oder rechts?) eingeschlagen ist; dies wäre aber zumindest ungewöhnlich. Warum wurde dies nicht näher untersucht?

    Die Angaben, wo die sechs Geschoßfragmente bzw. Metallteile im Körper von Böhnhardt gefunden wurden, sind mehr als ungefähr. Wo genau im Schädel, wo genau im Stirnbereich, wo genau an welchem Jochbein?

    Nach meiner Erinnerung ist auf den Obduktionsfotos von Böhnhardt ein größerer „Hautdefekt“ an der rechten hinteren Schulter zu sehen. Steht dieser vielleicht in Zusammenhang mit „Spur 1.1./41.0 Metallteil“? Rein theoretisch könnte ein Geschoß von hinten in die rechte Schulter eigetreten und ein Geschoßfragment in der Jochbeingegend zur Ruhe gekommen sein.

    Die Asservatenauswertung des BKA vom 6.2.2012 wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.

    Mit besten Grüßen
    Ein Leser

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  7. Wie ich auf "Schädel" rückschliesse?

    Na ich lese, was da bei den 6 "Findestellen" auf den 3 Aktenseiten steht.

    Solltest Du auch mal machen, es hilft!
    Grosses Indianerehrenwort ;)

    Schädel = Kopf.
    oder nicht?

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  8. @2. Oktober 2014 07:11

    Hoffe Du bist nicht der "Web.de"-Kunde mit Einlogschwierigkeiten ...

    Falls doch:

    Such Dir einen anderen Anbieter!
    "Web.de" ist ein kommerzieller Dienstleister, der durch "Zusatzleistungen">kostenpflichtig< seine Existenz rechtfertigt - und meistens sehr nahe an "Realdaten" ist.

    Sehe es als "erste Hürde" ...,
    die Dir nicht wirklich im Weg stehen sollte.

    Frage:

    1.4./28.1 ?

    Biss bald;-)

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