Freitag, 29. August 2014

Wer holte Kiesewetter zum Dienst an ihrem Todestag?

Fangen wir mit Udo Schulze an:


Nach offizieller Lesart soll die aus Thüringen stammende Beamtin am Tag ihres Todes Urlaub gehabt haben, war aber für einen erkrankten Kollegen eingesprungen. Doch die internen Ermittlungsergebnisse kommen zu einem anderen Schluss. Demnach hatte Kiesewetter überhaupt nicht mit jenem Kollegen getauscht, der krank geworden war. Tatsächlich handelte es sich um einen anderen Polizisten. Dieser wiederum will von Michèle Kiesewetter gebeten worden sein, den Nachtdienst am 25. April 2007 (dem Todestag der Beamtin) für sie zu übernehmen, was der junge Mann auch machen wollte. Doch auch hier stießen die Ermittler, die das Umfeld von Kiesewetter untersuchten, auf eine schier unglaubliche Tatsache: Die Polizeimeisterin hatte zum angegebenen Zeitpunkt überhaupt keinen Nachtdienst!
 

Da wundert es nicht, dass sich später angeblich nicht mehr ermitteln ließ, wer für die Dienstpläne verantwortlich war. Geradezu gruselig mutet das Verhalten Kiesewetters bezüglich einer Beerdigung kurz vor dem Mord an. Bei der Untersuchung der versandten SMS vom Handy der Beamtin stellten Ermittler eine Nachricht an einen Kollegen der »Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten« (BFE) 523 fest. In der Mitteilung gibt Michèle Kiesewetter an, auf der Beerdigung eines früheren Schulkameraden gewesen zu sein. Diese Information stammte vom 24. April 2007, dem Tag vor dem Attentat. Nur, eine solche Beerdigung hat nie stattgefunden! So sehr die Ermittler auch im nahen und weiteren Umfeld von Michèle Kiesewetter suchten.

Bedenklich erscheint zudem eine kurzfristige Änderung der Einsatzzeiten in Heilbronn, was darauf schließen lässt, die Täter hätten interne Kenntnisse direkt aus der Polizei heraus erhalten. Ursprünglich war nämlich Dienstbeginn für die BFE um 11.30 Uhr, was aber kurzfristig geändert wurde. Tatsächlich startete danach der Dienst bereits um 8.30 Uhr! Auch hierfür lässt sich der Grund angeblich nicht mehr nachvollziehen.

Alles sehr unklar und verworren.
Muss entknotet werden.

Die Einsatzplanung machte KOK Sven Holocher.



So steht das im Abschlussbericht von 2012.
Ausserdem steht dort noch:


Es fällt auf, dass Thomas Bartelt sich sehr intensiv mit Kiesewetter befasst haben muss, wenn er sogar zu wissen glaubte, dass sie sich von SMS des Herrn Holocher genervt fühlte.

Weiterhin ist es merkwürdig, dass eine Urlaubswoche angekündigt ist, aber dieser Einsatz in Heilbronn derart beliebt zu sein scheint, dass die Plätze sofort weg sind:

Da ist ein Widerspruch: Entweder hat Kiesewetter in der BFE am 19.4.2007 angerufen und nach einem Platz gefragt, oder die BFE hat Kiesewetter an jenem Tag angerufen und ihr einen Platz angeboten. 

Entweder oder.

Wenn die Anfrage an die BFE 523 "für Heilbronn" am 16. oder 17.4.2007 reinkam, und Lars de Jong sich am 17. krank meldete, und schon auf der Liste stand, dann muss er sich zuvor eingetragen haben.

Und warum soll in der Urlaubswoche Kiesewetter am 25.04. für eine Nachtschicht eingeteilt gewesen sein? (siehe Udo Schulze).


Laut Abschlussbericht rief Herr Holocher bei Kiesewetter an.
Aber wie immer gibt es mehrere Versionen.






Der neue Freund von Kiesewetter hiess angeblich Manuel Balitsch zu dieser Zeit.
Warum soll sie dann noch geplant haben, mit dem Kollegen Weigand nach Karlsruhe zu ziehen?

Widersprüche noch und nöcher.

Die Einsatzzeiten hat angeblich Herr Süring (in Absprache mit Andi Riess von der 514er Einheit ? ) geändert?

Stimmt: In Absprache mit "oben".




Das muss eine komische Einheit sein, wo alle über Sexuelle Partnerschaften miteinander reden und SMS schreiben, und wo der Einheitsführer und der Einsatzplaner nicht wissen, wer wann Dienst hat, aber dafür wissen sie alle intimen Dinge  "wer mit wem und wann" ?




Passt in diesen Kontext hinein.




Meiner Meinung nach wollte Michele Kiesewetter aus Thüringen zurück.
Eine frische Affäre mit Kollege Manuel Balitsch könnte dabei sehr geholfen haben.


Dessen Handy wurde ausgewertet, mit recht eindeutigen SMS von Kiesewetter an ihn.
Es sind mehr als 3.

17 +4916094760048 18.04.2007 10:58:14 780F
Der Text gehört hier einfach nicht her, Anm. fatalist. Muss nach der 1. gemeinsamen...

Sie muss dann danach nach Thüringen gefahren sein. Und am 21.4.2007 zurück:
13 +4916094760048 20.04.2007 19:01:46 AEC0
Irgendwann nachmittag.Weiß nicht wohin,sag mal!:-D lm prinzip egal und wenn ich dich nur 5 min seh!

Die letzte SMS an ihn:
3 +4916094760048  25.04.2007  12:16:29  E238
Geht nicht, ich will das nicht öffentlich machen. 
BKA Akten leaken, okay, aber das gehört hier nicht her.

Man kann es aber nicht ganz ignorieren:
Merkwürdig ist, dass bei den Handyauswertungen bei Arnold steht, er habe mit Balitsch SMS geschrieben am 25.4.2007, während die Angaben bei Kiesewetter komplett fehlen.





Welche SMS mit anderen Kollegen fehlen da auch noch? 
Das ist alles nur Nebel...
__________________


In den Tagen vor dem 25.4.2007 hat sie ein Zimmer renoviert mit einer Kollegin.


___________________

Von der Beerdigung muss Kiesewetter erzählt haben: Balitsch




und Anderen auch.

wann genau diese Beerdigung und der Streit waren, das steht dort nicht.
Frau "Zugschlampe" und Herr Heß wissen davon nichts. 


Die Auflösung könnte das hier sein:




Die Mitbewohnerin von Kiesewetter weiss auch, warum Michele so schnell zurück nach Schwaben wollte:


mit Manuel Balitsch. 
Es gab keine Nachtschicht, da hat Udo Schulze Recht.

Nun, Udo Schulzes Fragen sind soweit beantwortet. 
Ob er das jemals erfahren wird?

Wer holte Kiesewetter zum Dienst nach Heilbronn?
Sie sich selbst. Sie wollte zu ihrer neuen Flamme zurück.

Eine Eifersuchtstat wurde vermutet, zumindest im Protokoll der Vernehmung ihres Altfreundes Weigand kommt das deutlich zum Ausdruck.


Dazu gab es keine weiteren Hinweise, auf eine Beziehungstat innerhalb der Einheit.

Aber es gab diese diffuse Bedrohung durch die Mafia in diesem Fitness-Studio, die Kiesewetter mit ihrem Zivileinsatz in dieser Disco in Verbindung hätten bringen können:




Easy Fit heisst das Center.
Hatten wir schon.

Dort hat Elitepolizist Thomas Bartelt seinerzeit die Frau des Drogenbosses von Heilbronn kennengelernt, die man dann zur VP machte. Duska und Bozo... 

Kommentare:

  1. Der eigentliche Hammer ist aber doch, das der NSU Kiesewetter auf dem Gewissen haben soll. Wir lesen jetzt tagelang den Fall Kiesewetter und die Ermittlungsakten - NSU oder Bezug dazu?! - völliger Unsinn! Kein NSU weit und breit! Nicht mal mit der wildesten Spekulation kann man Kiesewetter mit der NSU verbinden.

    Fazit : Die Anklage behauptet das einfach und die Verteidigung läßt sie gewähren. Jeder Amateur würde doch der Bundesanwaltschaft die Sache um die Ohren hauen, nur die 3 "Vollprofis" von Beate Zschäpe sagen kein Wort dazu!

    oink oink

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  2. @ Neptun

    Und den von den SEK Kollegen erschossenen Polizisten in Asbach-Bäumenheim (Nordschwaben)nicht vergessen.


    "Der verheiratete 46-Jährige war Polizeibeamter im benachbarten Donauwörth und lebte in dem Haus normalerweise mit seiner Familie, am Freitag hielt er sich jedoch allein dort auf."


    Nach dem 11. Juli keine Meldungen mehr in den Lügenmedien!

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  3. @Anonym:
    Bei Mord durch den Staat ist anschließend IMMER Funkstille, wie wir an vielen anderen Beispielen sehen können.

    Wer weiß, wie viele tote Polizisten noch herumschwirren, von denen wir nichts wissen.

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  4. P.S. wie anstrengend muss es sein, als ehrlicher Mensch unter Kriminellen arbeiten zu müssen, denen das Volk eigentlich Vertrauen entgegenbringen soll bzw. entgegenbringt. Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jeder Bulle eine Sau ist. Außer die sind im Süden und im Osten unterwegs.
    Das Problem ist, man muss die Klappe halten, wenn man kriminelle Machenschaften mitbekommt, weil man aus ganz anderen Gründen zur Polizei gegangen ist.

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  5. Entweder Idealist oder Polizist, Beides scheint nicht zu harmonieren.
    Was nicht an der Haltung Einzelner liegt, sondern an einer Systemdynamik.
    ___
    >>Nicht einmal hier hat man seine Ruhe ...<<

    Vor wem?

    Wer ist denn die Zielgruppe, der offensichtlichen Wiederholung?
    ___

    A.C.A.B. funktioniert wahrscheinlich in die Richtung:
    „respektiere ehrloses Selbstverständnis, oder gehe vor die Hunde“ - nicht als Generalvorwurf sondern als kritische Frage zu verstehen.
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    Und ja, zwischen Leichenfledderer und Mörder besteht ein Unterschied - in der Regel.
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    Die Wahl des Pausenplatzes zeigt: „Nichts sehen wollen“, denn die Musik spielt von rechts.<--kein politisches Statement.
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    ___
    Für mich wird immer wahrscheinlicher, dass die Leute wissen, dass es NeckarSUlmer-Aktionen nicht gab und so ein verzweifelter Schrei nach: „jetzt haben wir einen Täterstamm, auf den wir uns fixieren müssen..., und die technischen Maßnahmen sind so weit... - wir kriegen sie dran...“ zu erklingen scheint.
    ...Einmalig in der deutschen Strafverfolgung... .
    ___
    Die Dönermordserie(erst beim Ausschreiben bemerke ich den Beigeschmack) - ist geeignet als terroristische Aktion gegen Zuwanderung.
    Die Fälle waren nie aufgeklärt ..., und in der Rechtsrockszene gab es schon spöttische Huldigungen ... .

    Als Teilzeitbankräuber das Material nutzen, bewegt sich im moralischen Selbstverständnis;-)
    ___

    Auf'm Camping oder Toilettenentleerplatz ein paar vom Fahrenden Volk kennengelernt und den Sack zu gemacht.

    Das geht alles ohne direkte Tatbeteiligung^^

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