Mittwoch, 6. August 2014

Tagesschau-Theater zur Sommerpause: Temme und der Mord in Kassel

oder:  Wie Nebenklage und Leitmedien gemeinsam die Fakten verbiegen.


Die armen, bedauernswerten Kasseler Polizisten, sie wollten so gerne den Mord an Halit Yozgat am 6.4.2006 in Kassel aufklären, aber sie kannten die V-Leute Temmes nicht, und der Verfassungsschutz Hessen war so unkooperativ.





Wenn man sich diesen Tagesschau-Beitrag anhört oder durchliest, dann bekommt man ein völlig falsches Bild dessen, was Sache war.


Dubiose Rolle des Verfassungsschützers

Stand: 06.08.2014 17:18 Uhr
Er war am Tatort eines mutmaßlichen NSU-Mordes, will aber nichts mitbekommen haben: Am letzten Prozesstag vor der Sommerpause sagten erstmals Ermittler zur Rolle des Verfassungsschützers Andreas T. aus. Sie glauben ihm kein Wort.
Von Christoph Scheffer, hr, z. Zt. in München


Das sollte man sich zunächst mal durchlesen oder anhören, bevor man weiterliest.

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Er war am Tatort eines mutmaßlichen NSU-Mordes, will aber nichts mitbekommen haben:
Falsch. Temme hat ein Zeitfenster von 40 Sekunden von der Soko Cafe öffentlich zugestanden bekommen, das zwischen seinem Verlassen und den Schüssen gelegen haben kann.

Es ist grösser als 40 Sekunden, das Zeitfenster, laut der Akten. 2 Minuten etwa.


T. war 2006 unter Mordverdacht festgenommen worden und hatte sich in Widersprüche verstrickt. Er erklärte später, sein Aufenthalt im Internetcafé des Mordopfers sei rein zufällig gewesen - er habe dort in einem Flirtportal gechattet. Dabei habe er weder die Schüsse gehört noch den sterbenden oder toten Halit Yozgat gesehen.
Temme hat auftragsgemäss für das TLfV eine Moschee beobachtet.
Er lügt also.
Seit Anfang des Jahres 2006 beobachtete Temme die Moschee in der Nr. 96, das Cafe Yozgat war in der 82, ganz schön weit weg... am 20.1.2006 meldete sich Temme als "wildman70" bei i-love.de an. http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/2014/07/der-letzte-donermord-in-kassel-yozgat_3.html

Eine Tarnlegende, dieses i-love.de...


Weiter im Text der Tagesschau:
Opfer-Anwalt Thomas Bliwier sieht es als erwiesen an, dass T. schon zu einem Zeitpunkt über die Mordwaffe, eine Ceska, Bescheid wusste, als diese noch gar nicht öffentlich als solche bekannt war. Die Erklärung könne nur sein, dass T. "verstrickt ist in die Tat oder die Tat unmittelbar beobachtet hat", sagte Bliwier. Dafür spreche auch der enge Zeitkorridor. Wenn T. die Tat beobachtet habe, könne es "Selbstschutz sein, dass er bestimmte Dinge nicht preisgibt".
T. hatte im Gespräch mit einer Kollegin vom Verfassungsschutz schon frühzeitig erwähnt, dass der Kasseler Mordfall Teil einer bundesweiten Serie sei. Das aber wurde in den Medien erst später berichtet, betont Bliwier.
Auch die Nebenklage ist nicht an der Wahrheit interessiert.
Taschenspielertricks statt Aufklärung.



Das BKA hatte am Freitag den Zusammenhang zur Ceska hergestellt, die Kripo in Kassel wusste also Bescheid. Temme dann wohl auch: Vom Herrn MENGEL. Der erwähnte kurz die Tat. 



Temme hat Blödsinn erzählt, er habe in einer Werbe-Umsonstzeitung am Sonntag davon gelesen.

Er hat dort höchstens von der Ceska-Zuordnung im Fall Kubasik gelesen, die am 7.4.2006 in die Medien kam, aber ganz sicher nicht von Kassel, Mord am 6.4.2006.
Kubasik wurde in Dortmund am 4.4.2006 erschossen.

2 Tage vorher...


Das interessiert aber die Medien und die Nebenklage nicht, solche Dinge aufzuklären, denn damit kann man die Öffentlichkeit ganz wunderbar vom Wesentlichen ablenken.

Temme hat ebenfalls gelogen, dass er noch nie von dieser Mordserie gelesen habe vor Kassel. Er wurde wie alle V-Mann Führer Ende März beauftragt, die V-Leute wegen dieser Mordserie zu fragen, ob die was wissen...

All das fehlt bei Herrn Bliwier, und es fehlt bei Tagesschau.de in Text, Audio und Video.
Desinformation... weiter nichts als Propaganda.
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Die Polizei kannte die V-Leute vom Temme, hatte aber nicht den Schneid, sie einfach zu verhören. Das wunderte auch den Herrn Binninger im NSU-Ausschuss sehr, als Soko-Chef Hoffmann dort befragt wurde.


Sie ermitteln den wahrscheinlichen Telefongesprächspartner. Der ist polizeilich amtsbekannt. Deshalb noch einmal die Frage: Da hält mich doch niemand mehr auf, diesen Mann zu vernehmen.
 Zeuge Gerald Hoffmann: Wir haben, wie ich vorhin schon ausführte, am 25.04. die ersten fundierten Gespräche mit den Vertretern des Landesamtes geführt. Wir hatten relativ kurze Zeit danach oder um diesen Termin herum die Enttarnung dieser VMs und GPs vorgenommen. Wir haben das mit den Vertretern des Landesamts besprochen.
Dabei wurde deutlich, dass das Landesamt uns erklärt hat: Das sind VMs und GPs, die besonderen Regelungen unterliegen und - - 
Clemens Binninger (CDU/CSU): Beim LfV vielleicht, aber doch nicht bei strafrechtlichen Ermittlungen.
http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/2014/07/der-letzte-donermord-in-kassel-teil-4.html

Auch diese wichtige Information sucht man bei der  Tagesschau vergeblich...



Es wird auch im Gerichtssaal ganz sicher niemals thematisiert:


Der Witz an der Sache ist, dass es um den islamischen V-Mann geht, der 20 Minuten nach dem Mord mit Temme telefonierte, und nicht um den "NAZI" Benjamin Gärtner.

Man liest jedoch ständig und ununterbrochen bei den linken "Aufklärern", dass es um den "NAZI-V-Mann" Benjamin Gärtner gegangen sei.

Das stimmt nicht. Propaganda.



Die Polizei hatte am 26.6.2004 den V-Mann Gärtner noch gar nicht erkannt.
Deshalb ist der Name auch nicht geschwärzt. Gärtner wurde erst viel später "erkannt".
Und so bekommt die Öffentlichkeit nach wie vor vom Gericht, von den Nebenklägern und von den Leitmedien nichts als Desinfo und Propaganda serviert.


Das zweite große Thema des letzten Verhandlungstags vor der Sommerpause war die Behinderung der Ermittlungen gegen T. durch den hessischen Verfassungsschutz. Beide Kasseler Beamten berichteten vom verzweifelten Versuch der Ermittler, an die von T. geführten V-Leute heranzukommen.
Der hessische Verfassungsschutz habe es immer wieder abgelehnt, diese wichtigen Zeugen zu vernehmen - zuletzt den damaligen Innenminister Volker Bouffier, der heute Hessens Ministerpräsident ist. 
Ihr kanntet sie doch, ihr kanntet sie alle bis auf Einen... aber der war ja erschossen worden im Internetcafe, gelle Herr Bouffier?






Bouffier hat es verboten, auch die indirekte Befragung.


Als Kompromiss bot der Verfassungsschutz damals an, die V-Leute selbst zu vernehmen und die Kasseler Beamten als Verfassungsschützer getarnt daran teilnehmen zu lassen. Das lehnten die Polizisten aber aus rechtlichen Gründen ab: "Wir fanden das schräg", sagte einer von ihnen.

Wer soll das glauben?
So war es nicht...


Vielleicht sollten sich die Leser mal die 6-teilige Serie dazu vollständig durchlesen, jetzt wo Prozesspause ist.



Sie fängt hier an:


Mittwoch, 25. Juni 2014


Der Mörder war nicht der Gärtner. Der Mord in Kassel mal anders betrachtet

2 Morde sind es, die am meisten diskutiert werden, der letzte "Dönermord" in Kassel 2006 und der Polizistenmord von Heilbronn 2007.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Der letzte Dönermord in Kassel an Yozgat und Andreas Temme Teil 2

Teil 2 bringt weniger Text und viele Bilder.



Der letzte Dönermord in Kassel an Yozgat und Andreas Temme Teil 3

Alibis des Andreas Temme



Der letzte Dönermord in Kassel Teil 4: Bouffier belügt den Bundestag



Und als krönenden Abschluss:



Das PKK-Killerkommando aus Holland traf sich 2001 beim Yozgat in Kassel

"Die PKK habe ein Killer-Kommando in Holland", so lautete die vertrauliche Aussage imvorherigen Blogbeitrag, und diese Aussage ist recht gut unterlegt.

Tasköprü in Hamburg wurde im Juni 2001 erschossen, wahrscheinlich waren die Mörder Türken, aber in jedem Fall keine "deutschen Nazis", sondern Ausländer mit mafiösem Hintergrund. OK nennt die Polizei das, Organisierte Kriminalität.  Es war seit 2001 klar, dass "Migranten" den Mord begangen hatten, und seit 2006 wusste man um die PKK-Verstrickungen bei der Mordserie und der Keupstrassenbombe in Köln 2004 um Veli Aksoy, seit 2008 kannte man sogar den Fahrer des Mordautos in Hamburg.


Es gibt eine zeitlich passende Parallele zum Hamburger Mord, und die geschah in Kassel.


Dann wissen Sie mehr, als der Hessische PUA jemals herausfinden wird.
Der hat noch gar nicht angefangen, aber Sie können es ruhig glauben.

Kommentare:

  1. Bei Spiegel-Online ist auch ein Bericht darunter. Normalerweise gibt es kein Diskussionsforum zu NSU-Berichten, aber aus Versehen war heute ein Forum freigeschaltet! Kaum wollte ich jedoch kommentieren, war das Forum schon zu! Die Politkorrekten zittern vor dem Zusammenbruch des Prozesses! haha!

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  2. Was ist das für eine Moschee und wer verkehrte dort?

    An welcher Sache war Temme dran?

    Was weiß der alte Yozgat?

    Was ist aus den Beamten in Kassel geworden?
    Ihre Namen sind doch der Öffentlichkeit bekannt. Warum redet keiner von denen?

    Es wird doch in Hessen einen UA im Landtag geben...

    Die Sache hört nicht auf.

    Und was macht Temme heute?
    Lebt er noch?

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  3. Temme ist Beamter beim RP in Kassel.

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