Donnerstag, 7. August 2014

Made in Czechoslovakia, W04 Ceska aus Zwickau UPDATE

Update:



http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/08/07/verfassungsschutz-wehrte-mordermittler-ab-das-medienlog-vom-donnerstag-7-august-2014/comment-page-2/

Ende Update

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Wo wurden die Schweizer Ceskas produziert?

In Czechoslovakia. 
Made in Czechoslovakia
Czechoslovakia (Czech and SlovakČeskoslovenskoČesko-Slovensko;[1] also written or Czecho-Slovakia[2]) was asovereign state in Central Europe that existed from October 1918, when it declared its independence from the Austro-Hungarian Empire, until its peaceful dissolution into the Czech Republic and Slovakia on 1 January 1993
Zum 1.1.1993 waren es 2 Staaten, die Tschechische Republik, und die Slowakische Republik.
Ganz friedlich getrennt, nach Volksabstimmungen, was in der Ukraine 2014 aber irgendwie ganz anders sein soll... zweierlei Mass???


Wo wurde die Zwickauer Waffe W04 laut Prägungen auf der Waffe produziert?


Aust/Laabs Heimatschutz




Diese Waffe aus Zwickau wurde 
-laut Beschusszeichen und Beschriftung- 
1993 in einem nicht existenten Staat hergestellt, nämlich in Czechoslovakia, der Ende 1992 aufgelöst wurde.

Das ist sehr interessant.


Wer die Tschechen kennt, der weiss ganz genau, dass deren ausgeprägter Nationalstolz auf den seit dem 19. Jahrhundert angestrebten Nationalstaat ("Habsburger Joch") 
niemals eine Prägung "Czechslowakia" im Jahr 1993 zugelassen hätte.

Niemals. No way. Sie empfanden die CSR, eine Folge des Versailler Diktates, als Zwang, als Bevormundung, und NIEMALS hätte auf einer 1993er Waffe der Begriff Slovakia gestanden.



Die Zwickauer Ceska ist nicht aus dem Jahr 1993, sie ist älter.

Sie könnte aus einer 2. Charge für das MfS der DDR stammen, die (nach der 1. Charge 1984) wegen der "Wende-Problematik in der DDR" 1989 nicht mehr abgenommen wurde. Könnte...

Dazu sind Artikel erschienen, das dem so wäre, der olle Fatalist hat die aber nicht... 
Wer einen solchen Artikel kennt, bitte um Kommentar, Danke im Voraus.


Auch die Schwesterwaffen haben die Aufschrift "Made in Czechoslovakia".
Sie dürften alle aus 1989 stammen.

Was steht auf den Waffen ab 1993 ???


Wikipedia
Ab 1.1.1993 steht auf den Waffen "Made in Czech Republic", das ist für die Tschechen eine Ehrensache, es geht um´s Prinzip, schliesslich hatten sie ENDLICH ihren eigenen Staat.
(und mussten sich nicht mehr als "Deutsche die Tschechisch sprechen" von den Slowaken ärgern lassen)

Steht das auch in "Heimatschutz", in dem in den Himmel gelobten Buch von Aust/Laabs?
Das das nicht sein kann, 93er Beschusszeichen und Czechoslovakia?

Nein, steht nicht drin, natürlich nicht...

Steht das bei Andreas Förster oder Thomas Moser in den investigativen Büchern und Artikeln, steht das überhaupt irgendwo in auch nur einem einzigen Artikel (von gefühlt 100.000 Stück) zur Ceska des "NSU" ???


Ich bitte um Belege, wo das steht, mir ist dazu nichts bekannt.

Und darum muss man gegenhalten, die Bloginhalte verbreiten, überall, denn sie sind wichtig.
Die Fakten müssen unter die Leute.


Man fragt mich ständig, was das für eine Ceska sei, die da in Zwickau am 9.11.2011 namenlos im Schuttberg gefunden wurde, die 

-je nach Gutachten, es gibt 2 davon vom 7.12.2011- 

am 10.11.2011 oder 11.11.2011 beim BKA einging, und die am 11.11.2011 um ca. 11.30 als 9-fache Mordwaffe verkündet wurde,

OHNE JEDE PRÜFUNG
einfach so.


Woher soll ich denn das wissen?
Meine Vermutung "STASI-WAFFE" kann ich nicht beweisen.
Dass Wolfgang Geier das auch so sieht hilft da wenig.


Präsentiert wurde die Stasiwaffen-These sehr ausführlich auf diesem Blog,
aber fragen muss man das BKA.


Na dann fragen sie das BKA doch danach !!!
Was oder wer hält Sie denn davon ab ???







Eingang BKA am 11.11.2011, verkündet als 9-fache Mordwaffe am 11.11.2011.
Blitzprüfung durch Handauflegen.

Noch Fragen?

Fragen bitte dem BKA stellen!
Oder dem Verkünder, dem Generalbundesanwalt!


Kommentare:

  1. Bundeskriminalamt
    Fachbereich KI 35
    65173 Wiesbaden
    Tel.: +49 (0)611 55-16111
    (Mo. - Fr.: 8:00 - 15:00 Uhr)
    Fax: +49 (0)611 55-14806

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  2. Kommentar bei der Zeit von Lukullus:


    7. August 2014 um 16:22 Uhr
    Lukullus

    15.
    Die Tatwaffe hat sehr seltsame Merkmale:
    - sie hat den Schriftzug “Made in Czechoslovakia”
    - sie hat ein eingestempeltes Beschussjahr “93″

    “Czechoslovakia” gibt es aber im Jahr 1993 gar nicht mehr, da sich der Staat in Tschechien und Slowakei aufgeteilt hat.
    Seit 1993 sind die in Tschechien hergestellten Waffen mit “Made in Czech Republic” beschriftet.

    Wie also kann es an der Tatwaffe beide Schriftzüge zugleich geben?
    - “Made in Czechoslovakia” plus “89″ wäre verständlich.
    - “Made in Czech Republic” plus “93″ wäre verständlich.

    - “Made in Czechoslovakia” plus “93″ ist nicht verständlich.
    Wie kommt diese Kombination zustande?



    16.
    Das überaus kompetente und seriöse “Schweizer Waffenmagazin” hat sich übrigens eine Ceska 83 in dieser speziellen Variante (“Luxik-Waffen” mit verlängertem Lauf) besorgt und mal ganz genau angeschaut. Diese Waffe ist nicht mit “93″ gestempelt, sondern mit “89″.

    Wie kann dann also auf der Tatwaffe eine “93″ drauf stehen?

    http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/08/07/verfassungsschutz-wehrte-mordermittler-ab-das-medienlog-vom-donnerstag-7-august-2014/comment-page-2/

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  3. Das hat er gut gemacht, der Lukullus.

    Da danke ich ihm!

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  4. Vielleicht ist hier was bei?

    http://stasi.derwesten.de/38-0-Die-Waffen-aus-dem-Sden.html

    http://stasi.derwesten.de/14-0-Die-Waffengeschfte.html

    http://www.welt.de/geschichte/article116175135/Der-Stasi-Killer-der-sich-selbst-sprengte.html

    http://books.google.de/books?id=jRexwNDki7oC&pg=PA110&lpg=PA110&dq=waffen+ddr+stasi&source=bl&ots=GHl0l0cSoG&sig=HJihnCgh3mo1VErZv2SSAO6KAMg&hl=de&sa=X&ei=yfjjU7e5D4Oh4gSdtYDoDA&ved=0CE8Q6AEwBQ#v=onepage&q=waffen%20ddr%20stasi&f=false

    http://www.taz.de/!40170/

    Offenbar taten die Abwehr-Systeme der westdeutschen Rüstungsfirmen und der Verfassungsschutz sich schwer, die Stasi-Spitzel zu enttarnen. Umgekehrt "bediente" die Stasi die Agenten des Bundesnachrichtendienstes mit vermeintlichen Quellen in der DDR - 1989 musste der BND entsetzt feststellen, dass die meisten seiner DDR-Spione sich ihm im Auftrag der Stasi angedient hatten.

    In dem Artikel steht weiter unten, dass es keine illegalen Waffen in der DDR gab:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/das-honecker-attentat-von-klosterfelde-als-ein-betrunkener-ddr-waffennarr-die-stasi-blossstellte_id_3850919.html

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