Donnerstag, 14. August 2014

Die Opfer

Ein Gastbeitrag

Der Sohn von Erwin Rommel, ein ehemaliger Oberbürgermeister von Stuttgart, hat einmal gesagt: Mit dem Tod hört jede Feindschaft auf. Das war auf die Mitglieder der RAF gemünzt, die in Ausübung ihres revolutionären Handwerks anstatt ihrer Gegner umgekommen sind. Im Grunde hat Rommel da aber einen Grundkonsens unserer Zivilisation formuliert; reden können mit den Toten, wenigstens danach, wenn schon vorher die Ideologie den jeweiligen politischen Recken und seine Feinde an einem sinnvollen Gespräch gehindert hat.

Reden sollte man mit den Toten können, und wenn es ein Geflüster aus Ermittlungsakten ist! Aber da gibt es Leute, die das nicht wollen. Zum Beispiel die Mörder, oder aber auch solche, die den oben angedeuteten Konsens nicht teilen und noch auf Gräber pissen. Der eine will, dass der Tote das Maul hält, der andere, dass er nur noch bestimmte Sachen, und die auf immer, sagt, wie ein Toter eben auch spricht, durch den Fanatismus der Lebenden.
Oft war die Rede davon, dass die Rechtspopulisten auf diesem Blog und in dessen Umfeld den Opfern mitleidlos gegenüber stehen. Es wäre daran zu denken, dass der Eindruck der Mitleidlosigkeit entstanden ist, weil der vorgeblich antifaschistische Fanatismus, den das Schweigen der Toten speist, diese Menschen schreckt. Vielleicht sind diese Rechtspopulisten empfindsame Menschen, die ein wenig Scheu vor dem Tod und vor dem Leben der Toten haben.
Das Gelächter der Antifa scheppert da natürlich wie ein halbleerer Schrumpfkopf.
Reden sollte man auch mit toten Nazis können. Zum Beispiel mit einem Toten, der jahrelang seinen behinderten Bruder liebevoll betreut hat. Die Antifa mag glauben, dass diese Rechtspopulisten entmenscht sind, mit einer finsteren Agenda versehen. Vor ihren Augen läuft der immer gleiche Film ab, jener „Jud Süß“ vom alten Veit Harlan, in dem es sich so schön identifizieren lässt mit der Figur, die man eigentlich hassen sollte.
Leicht verständlich soll man schreiben auf einem solchen Blog, dass es auch der letzte Trottel bei der Antifa versteht. Nein, wir wollen mit den Toten reden, und so rau manchmal der Ton ist, so schwierig das Ergebnis. Mit dem Mundlos auf ein Bier, denn seine Schädeldecke ist weg, er hat sein Teil. Ob diese armen Kerle aus der türkischen oder kurdischen Volksgruppe mit uns reden würden?

Ich meine, Ja! Auch sie haben Scheidungen erlebt, Abstürze und ein wenig Freude. Vielleicht ein wenig Geld verdient, aber alles war am Ende dann doch nur geborgt. Für ein Bier würde es reichen; wir würden uns verstehen. Ohne Hass, aber auch ohne die echte Totenschändung, die Vereinnahmung der Toten für den eigenen politischen Bettel, Futter für das Geschrei derjenigen, die sich ihrer Sache sicher sind: Bevor diese Sicherheit durch Aufklärung aufhört.

Kommentare:

  1. Geheimdienstdublette14. August 2014 um 10:13

    Klasse! Applaus.

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  2. Wieder ein extrem schlechter Artikel. Wäre besser, wenn man sich hier auf die Fakten konzentrieren würde.

    Apropos Fakten: Gibt es eigentlich irgendwelche Vorstrafen der beiden Uwes bezüglich Gewalt gegenüber Ausländern? Oder von Beate Zschäpe? Dieselbe Zschäpe, die ihren griechischen Nachbarn Präsentkörbe gebracht hat, als alte Nazibraut^^

    Soviel ich weiß, gibt es darüber keine Erkenntnisse, was übrigens extrem ungewöhnlich ist. Ausländerhasser, die keinen Ausländer auch nur beleidigt oder angerempelt haben, sind selten.

    Warum wird dann in diesem schlechten Artikel hier darüber fabuliert, daß die beiden Uwes "Neonazis" seien und das quasi als conditio sine qua non behandelt?

    Welche Beweise gibt es dafür? Soviel ich weiß, gibt es keinen, denn wenn es welche gäbe,hätte man diese schon rauf und runter gehört.

    Echt, ich komme immer noch nicht darüber hinweg, wie schlecht der Artikel ist...

    LG, killerbee

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  3. Ihre Probleme möchte ich haben, Herr Killerbee.

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  4. Sorry, auch mir erschließt sich der Sinn dieses Gastkommentars nicht wirklich. Vielleicht fehlt mir ja der interlektuelle Hintergrund?
    Killerbees Beitrag kann ich zu hundert Prozent unterschreiben. Man ist nahezu peinlich berührt.

    Trotzdem viel Erfolg weiterhin
    P

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  5. Geheimdienstdublette14. August 2014 um 11:36

    Es nen Snickers, Grummelbee. Wenn das nicht hilft geh mal in nen Puff.

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  6. Das sehe ich ebenfalls so.
    Wirr, sinnlos, nichtssagend, ablenkend,.
    Normalerweise würde der Hausherr so etwas
    Desinformation
    nennen.

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  7. Ohne Hass, aber auch ohne die echte Totenschändung, die Vereinnahmung der Toten für den eigenen politischen Bettel, Futter für das Geschrei derjenigen, die sich ihrer Sache sicher sind:
    Bevor diese Sicherheit durch Aufklärung aufhört.

    _________

    Das hat was. Die Aufklärung des NSU wird den Linken den Garaus machen.

    Nicht nur denen, sondern auch den Medien, der Politischen Klasse schlechthin.

    Waterloo. Die Nacht oder die Preussen.

    Habt ihr das nicht verstanden?

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  8. Ich finde, Zustimmung zum Gastbeitrag. Es muss nicht jeder Text so einfach sein, dass ihn auch Killerbee versteht.

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  9. Da gebe ich Dir Recht, killerbee. Mir hat er auch nicht gefallen, wahrscheinlich, weil ich ihn nicht ganz verstanden habe.

    Es gibt keine Beweise für deren Ausländerhass. Die Medien verbreiten nur, dass es Streit mit Linken gab, was wahrscheinlich auch nicht stimmt.

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  10. Das sind Artikel zum Luft holen, Pause machen und die grauen Zellen mit Wortspielen auch mal anders beanspruchen.

    Voll ok und gut.
    Es gibt eben Leute die wollen die feine Klinge schlagen und nehmen lieber das Florett anstatt der Keule ;-))



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  11. Ich bleib bei der Keule. Sie liegt mir einfach besser in der Pranke.

    Darum gibt es hier Gastbeiträge, das Florett hat auch seinen Platz.

    Der nächste Keulenschlag ist schon geschrieben...

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  12. Das Hauptproblem: Kein Klartext!
    Stattdessen philosophisches Geschwurbel. Nett. Sinnlos.

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  13. https://www.youtube.com/watch?v=svLkaGmq0Ac

    Dieser Text ist KEIN Schwert.

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