Montag, 21. Juli 2014

Blick in den Abgrund: Thomas Moser erklärt den NSU-Komplex Teil 1

Ganz aktuell, vor rd. 2 Wochen, hat der Journalist Thomas Moser, ein ausgewiesener NSU-Kenner, auf einer Veranstaltung "das grosse Ganze" erklärt.

Dazu gibt es ein 2 Stunden dauerndes Video bei Youtube, hier ist es:







Thomas Moser und Friedrich Burschel: Blick in den Abgrund -- Konsequenzen aus dem NSU Kom[plex] ergänzt fatalist
Nun ist es leider so, dass weder die Moderatorin noch der Antifa-Mann (und Prozessbeobachter für NSU-Watch) Burschel irgend etwas Interessantes zum Thema beizutragen hatten, auch die Fragen und Gesprächsbeiträge aus dem Publikum sind entbehrlich.

Aber was Thomas Moser dort berichtet, das verdient eine Wiedergabe und nähere Betrachtung. Moser äussert sich 5 Mal, also gibt es jetzt im Videokanal 5 neue Videos.
Burschel und die "Moderatorin" fehlen dort. 
Nur Moser pur, das schont Nerven und Geduld.

Auf geht´s

Das 1. Video ist das Längste, Moser äussert sich über die Verbindungen und Aktivitäten des V-Mannes Thomas Starke, seines Kumpels Marcus Mike Friedel, beide auf Mundlos Garagenliste 1998 schon drauf, wie Friedel im Knast in den 1990er Jahren den Informanten "Erbse" Torsten Ogertschnik aus Heilbronn kennen lernte, und wie Günter Stengel, LfV-Beamter im Ländle dann 2003 von dieser "Erbse" vom NSU erzählt bekam, seinen Aktenvermerk dazu aber vernichten musste auf Geheiß seiner Vorgesetzten.

Und wie Günter Stengel dann 2013 seine "Erbse" auf den Heilbronner Phantombildern wieder erkannte.

Es gibt eine Aufzählung aller V-Leute in Heilbronn am Tag des Polizistenmordes, auch das FBI wird erwähnt.

V-Mann Wohlleben, bezeugt von Bundesanwalt Hans-Jürgen Förster, die mögliche V-Frau RA Nicole Schneiders, das volle Programm.

Also nicht den fatalisten als Verschwörungstheoretiker beschimpfen, gelle?


Am Ende steht ein Fazit: Der NSU ist ein doppelter Skandal:
Die Mordserie wurde nicht aufgeklärt, 
und die Aufklärung des NSU wird jetzt verhindert.

Allgemeine Einführung, 23 Minuten:





Die "Erbse-Geschichte" steht seit Mai hier im Blog:


NSU Sach- und Lachgeschichten Teil 9: Was ist der NSU und wie viele gab es? Teil 4

Corellis BfV-Initiierungen haben wir als NSU 2 und NSU 3 in den letzten Teilen dieser kleinen Serie für den Zeitraum 2001-2003 einfach mal angesetzt. Piatto und seine Freunde als NSU-D 1.0 im Jahr 1999 in Brandenburg ebenfalls. 

Das waren aber längst nicht alle NSUs, da müssen Sie sich noch ein wenig gedulden!
Jetzt kommt "Erbse", seines Zeichens V-Mann des LfV Baden-Württemberg und mit bürgerlichem Namen Torsten Ogertschnig aus Heilbronn. Siehe Beweisbeschluss des NSU-PUA BW 16 und BW 17.









Dort wird auch der "Bankräuber-NSU" eingehend abgehandelt, der auch im Buch von Erbse stehen soll, dass Edathy seit 2005 hatte, aber nicht fand, und dass das BfV hat und nicht rausrückt.

"Erbse" soll diesem Phantom ähnlich sehen:



Das ist mal Tino Brandt und mal Alexander Neidlein, und es ist eben für Manchen auch "Erbse". Projektionen nennt man das wohl.

Grandiose Desinfo imo. "Putin war auch dort"...
___________________



Zum Spitzel Thomas Starke (ab 2000 V-Mann des LKA Berlin) ist anzumerken, dass das Protokoll Nr 66 b auf dem Bundestags-Server liegt und dort die auch von Moser und Förster stets unterschlagene Tatsache steht, dass Starke Anfang 2001 bereits eine langjährige Vertrauensperson war. 

Aust/Laabs unterschlagen das ebenfalls, und es ist auch klar, warum sie das Alle unterschlagen:

Weil es ganz schlecht wäre, wenn ein V-Mann Thomas Starke "das TNT" gebracht hätte, und das Trio zu einem V-Mann nach Chemnitz geflohen wäre.

Ganz schlecht. 
Es würde nämlich erklären, warum die "Fahndung" erfolglos bleiben musste, warum trotz Handyortung Böhnhardt ÜBER MONATE nichts passierte, UND DAS DARF NICHT AN DIE BREITE ÖFFENTLICHKEIT !!!

Protokoll 66b, öffentlich zugänglich seit 1 Jahr (!!!):
Tankred Schipanski (CDU/CSU): Vielleicht noch mal ins Jahr 2001 zurückgehen mit dieser Vertraulichkeitszusage. Sie haben ein Schreiben erhalten, vom 02.01.2001, an das Polizeipräsidium Berlin, zu Ihren Händen, wo der GBA erklärt, dass der langjährig geführten Vertrauensperson die Vertraulichkeit zugesichert wird. Das ist MATA GBA – 3/47 a – 58, Blatt 307 ff. Zum einen die Frage: Der Starke war erst seit wenigen Wochen angeworben worden, und jetzt schreibt der GBA: „langjährig geführte Vertrauensperson“. Wie kann das denn sein?
Zeuge P. S.: Keine Ahnung. Da müssen Sie den GBA fragen. Dazu kann ich nichts sagen.
Tankred Schipanski (CDU/CSU): Aber dem GBA war schon bekannt, dass Sie den erst seit -
Zeuge P. S.: Ja
Zeuge dafür ist also der Generalbundesanwalt höchstselbst.
Wie köstlich...


Das entlarvt das "Untertauchen nach der Razzia 1998" als Geheimdienst-Operation.
Das Trio BMZ als gesteuerte Aushorchzelle von Anfang an.


So weit will Thomas Moser denn doch nicht gehen, das würde den Linken (zu denen er gehört, wenn er auch der Vernünftigste unter ihnen ist) den ganzen schönen Neonaziterror kaputt machen. Und so spricht er weiterhin von "vagen Hinweisen aus Sachsen, dass Starke schon vor Ende 2000 V-Mann gewesen sein könne".

Da lache ich kurz, denn das steht seit über einem Jahr fest, dass er war... Seit 1995 übrigens schon.


Tankred Schipanski (CDU/CSU): Und ist Ihnen bekannt, dass in der Zeit, wo Sie den Starke führten, er mehrere Vertraulichkeitszusagen bekommen hat?
Zeuge P. S.: Ja, ich glaube, er hat mehrere Vertraulichkeitszusicherungen oder Geheimhaltungszusicherungen gehabt. 
Man muss davon ausgehen, dass Thomas Starke BfV-Spitzel war, als er 1997 das "TNT" brachte und dann das Trio 1998 versteckte. DESHALB schrieb BKA-Staatsschützer Brümmendorf auch nur eine handschriftliche Notiz für die Fahndung, als er in Erfurt war (Febr. 1998), weil er seinen Tipp "Fluchtadresse Thomas Starke Chemnitz" nicht im EDV-System haben wollte...

Dazu ein must read:


Sach- und Lachgeschichte Nr. 1: Sie finden bei einer Razzia TNT und Rohrbomben. Was tun Sie dann?

Das LKA Erfurt ist sogar zu doof zum Lügen.


Und weil man das noch nirgendwo jemals gesehen hat, hier das Sicherstellungsprotokoll der Durchsuchung vom 26.01.1998. "Garagenrazzia".











Die umgebauten MEGA-BÖLLER aus Schwarzpulver hat der Suchhund auch alle gefunden.
Wer da TNT findet, der darf es behalten. Aber nicht bomben, bitte ;)


Und bei Beate Zschäpe, selber Tag:






Sehr lesenswert:


NSU: IN ZSCHÄPES GARAGE IST NOCH HEUTE SPRENGSTOFF


Von Nov 2013, aber die Aufklärer Moser & Wetzel & Förster & Aust/Laabs wollen es nicht zur Kenntnis nehmen. Ebenso wenig wie sie den TNT-V-Mann Thomas Starke sehen wollen...


Ende Teil 1

Kommentare:

  1. mit den oben eingestellten videos stimmt irgendetwas nicht!

    Bringe sie nicht zum laufen
    Bitte prüfen

    Danke

    AntwortenLöschen
  2. Versuch es mal über den YT Kanal:

    https://www.youtube.com/channel/UCE-on1itLd8WB8b6dyOpg8g

    AntwortenLöschen
  3. Ich wäre sehr dankbar, wenn die Qualität der Dokumente besser wäre, sie sind fast unleserlich.

    Ich glaube, dass ich zweimal "Rohrbombe" entziffern kann.
    Ein anderes Mal steht dort: "Stück Rohr einseitig gequetscht, gefüllt." Mit was war das Rohr gefüllt?

    Vielleicht wussten die Polizei noch nicht, mit was die Rohre gefüllt waren, als sie das Protokoll schrieben?

    AntwortenLöschen
  4. Da die Polizei die Böller am selben Tag mit einer Haftmine sprengte, wusste sie natürlich, was drin war.

    Nicht die Plastiktüte mit den 1392 g vergessen, und die Asservate vom TNT, die man doch zog, angeblich...

    AntwortenLöschen
  5. wer suchet der findet!

    http://allestörungen.de/stoerung/youtube


    seit 6.15 Uhr

    AntwortenLöschen
  6. Trinitrotoluol kann in zwei verschiedenen Modifikationen auftreten (Polymorphie), die sich schon anhand ihrer Farbe unterscheiden lassen.[5][6] Die stabile, monokline Form bildet hellgelbe, nadelförmige Kristalle, die bei 80,4 °C schmelzen.[5][6] Eine metastabile, orthorhombische Form bildet orange Kristalle. Beim Erhitzen auf 70 °C erfolgt eine Umwandlung zur monoklinen Form.[5][6] In Wasser ist die Verbindung sehr schwer löslich, mäßig löslich in Methanol (1 %[5]) und Ethanol (3 %[5]), gut löslich hingegen in Ether, Ethylacetat (47 %[5]), Aceton, Benzol, Toluol (55 %[5]) und Pyridin. Mit seinem niedrigen Schmelzpunkt von 80,4 °C lässt sich TNT in Wasserdampf schmelzen und kann in Formen gegossen werden. Die Verbindung kann im Vakuum destilliert werden. Die Dampfdruckfunktion ergibt sich nach Antoine entsprechend log10(P) = A−(B/(T+C)) (P in bar, T in K) mit A = 5,37280, B = 3209,208 und C = −24,437 im Temperaturbereich von 503 K bis 523 K.[7] Die Verbindung verträgt eine Dauererhitzung bis 140 °C. Oberhalb von 160 °C setzt eine Gasentwicklung ein. Ab 240 °C tritt eine Verpuffung unter starker Rußentwicklung auf.[1] TNT ist giftig und kann bei Hautkontakt allergische Reaktionen hervorrufen. Es färbt die Haut leuchtend gelborange


    Die Experten vom LKA wissen schon, wie man TNT feststellt, und das innerhalb von 5 Minuten. Auf den Löffel, Feuerzeug drunter, und es wird flüssig.

    Verarschen kann ich mich alleine...

    AntwortenLöschen