Donnerstag, 12. Juni 2014

Meltem A.: Meine Meinung zum Anschlag in der Keupstraße

Wie bereits im Abschlussbericht des Bundestags-Untersuchungsausschusses nachzulesen gab es einen hübschen mediterranen Bombenfahrradschieber, und seinen kleinen dicken Helfer mit den Fluchtfahrrädern. 

Das sind die Männer, die man uns als Uwes verkauft...


Aust/Laabs Heimatschutz
zur Vergrösserung anklicken!
Siehe:
http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/2014/06/fahrrad-geschichte-5-der-mediterrane.html

Es ist RA Narin, ein Nebenkläger(!!!), der die Wahrheit erzwingen will, und nicht etwa die "Verteidiger" Heer, Stahl und Sturm. 

Es gibt weitere hochgradig Tatverdächtige auf insgesamt 18 Stunden Videomaterial.




Ali Demir aus der Keupstrasse beschreibt 2 weitere bewaffnete(!!!) Täter/Observanten unmittelbar am Explosionsort. Wo kamen die her, unmittelbar nach der Detonation, wenn sie nicht planmässig dort waren?

Warum weiss angeblich niemand, wer diese Leute waren?


Wie sieht das eigentlich eine Deutsch-Türkin?
Traut sie den BRD-Sicherheitsbehörden?




Meine Meinung zum Anschlag in der Keupstraße
von Meltem A.
Ihr habt mich gefragt, was ich von den Dingen halte, die sich im Jahr 2004 in der Keupstraße in Köln abgespielt haben. Wenn ich hier dazu etwas aufschreibe, dann müssen eure Leser wissen, dass ich keine Expertin bin. Trotzdem habe ich, wie viele andere Menschen nichtdeutscher Herkunft, die Entwicklungen in den Medien verfolgt. Mit politischen Bewegungen habe ich nichts zu tun. Den Kontakt mit diesem Blog hat jemand vermittelt, mit dem ich in den 90er- Jahren sehr gut befreundet war, den ich aber wegen seiner „nationalen“ Vorstellungen später aus den Augen verloren habe.

Ich bin eigentlich keine „Türkin“ sondern Angehörige einer kleinen ethnischen Minderheit unter den türkischen Staatsbürgern, und ich habe auch einen deutschen Pass. Mein Vater hat 1980 die Türkei verlassen, weil ihm irgendwelche Herren, die sich nicht näher vorgestellt haben, sämtliche Finger der rechten Hand gebrochen haben. Schon in den Monaten vor der Machtübernahme von Genelkurmay Başkanı (Generalissimus) Kenan Evren hatten wir viele Bombenanschläge in Ankara. Meine Mutter half einer Bekannten beim Aufwischen nach einem solchen Anschlag und holte sich einen schweren Leberschaden, weil das Zeug, das damals für die Sprengungen verwendet wurde, nicht nur explosiv sondern auch sehr giftig war.


Chef des Generalstabs Kenan Evren bei einer Fernsehansprache nach der Machtübernahme. Quelle: uludagsozluk.com
Das Bild oben stammt aus einer Fernsehansprache, in der Evren die Bombenanschläge, von denen ich gesprochen habe, „auf das Schärfste verurteilt“. Heute wissen wir alle, dass er sie selber befohlen hat, damit er einen Bürgerkrieg provozieren und seine Machtübernahme rechtfertigen kann. Ich war damals fünf Jahre alt. Trotzdem kann ich mich noch genau erinnern, dass ich froh war, in Deutschland zu sein. Bis ich sechs war, hatte ich Deutsch aus dem ZDF-Kinderprogramm gelernt. Mit der Türkei verbindet mich heute nichts mehr, das muss ich ganz ehrlich sagen.
Als ich damals im Jahr 2004 von dem Anschlag in Köln hörte, dachte ich gar nicht näher darüber nach. Für mir waren diese halbgaren, hinterhältigen Aktionen nicht der Rede wert, weil ich sie als finstere Löcher betrachtet habe, in die keiner richtig hineinschauen kann. Nach dem, was wir erlebt haben, ist der Terror eine Tatsache, die überall dort zu finden ist, wo es politische Probleme gibt. Ich habe mich einfach geweigert, diesen Wahnsinn an mich heran zu lassen.

Heute schickt ihr mir dieses Bild:


Ein Tatbeteiligter des Bombenanschlags in Köln 2004, Keupstraße. Quelle: 3sat
Mir schnürt es den Hals zusammen, wenn ich das sehe. Hunderte Male habe ich die Bilder von Mundlos und Böhnhardt gesehen, und der Mann auf dem Foto ist natürlich keiner von beiden. Er könnte ein Türke sein, schon dem Gang nach. Diesen breiten Watschelgang hat kein Deutscher, auch kein Neonazi mit vielen Muskeln. Ich habe oft über deutsche Männer gelacht, weil sie vom Feminismus so eingeschüchtert sind, das gibt es bei den türkischen Männern kaum. Ist das ein türkischer Macho? Auch das Video dazu habe ich jetzt gesehen, und als Frau habe ich daran eigentlich keine Zweifel.
Ihr habt mir ein paar Punkte aufgeschrieben, was ihr von mir wissen wollt. Warum die Türken darüber nicht sprechen? Wo das doch jeder sehen kann? Ich werde es euch sagen: Weil es keinen interessiert, sich mit solchen Leuten anzulegen. Und auch deshalb, weil diese ganze NSU-Affäre endlich scheinbar eine Gelegenheit bietet, ein bisschen Aufmerksamkeit und „Wärme“ zu bekommen von den Deutschen. Man hat es nicht böse mit uns gemeint, aber von Wärme war nie die Rede. Ihr zeigt mir die Tweets von Katharina König. Nein, diese Frau hat auch keine Wärme für uns.

Vielleicht ist euch das zu wenig sachlich. Ich kann aber nicht sachlich über diese Dinge sprechen. Mit dem Anschlag in der Keupstraße wollte jemand die türkische Volksgruppe in Deutschland schlecht machen und Unfrieden stiften, einen bösen, unterschwelligen Unfrieden, über den keiner spricht. Dass das keine Nazis waren, wundert mich nicht. Die wollten ja auch nicht den Nahen Osten erobern, wo das „Gesindel“ herkommt, das sich gegenseitig in die Luft sprengt.


Danke. 

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