Sonntag, 8. Juni 2014

Die Lachnummer von der Identifizierung der Leichen im Wohnmobil

Wer dachte, die Fahrrad Geschichte wäre kompliziert, der irrt leider:
Das war Grundschul-Niveau.

http://wer-nicht-fragt-bleibt-dumm.blogspot.com/2014/06/fahrrad-geschichte-2-der-showdown-in.html


Aust/Laabs Heimatschutz
Bei der Identifizierung der beiden Leichen im Wohnmobil in Eisenach wird es erst richt verwirrend.

Bild aus "Stefan Aust/Dirk Laabs: Heimatschutz"

Vorn unten rechts Böhnhardts Turnschuh, der Rest unterm Schutt. Hinten sitzt der tote Mundlos.

Dieses Foto stammt nicht vom Auffinden nach dem Löschen, sondern wurde nach dem Abtransport samt Leichen etc gemacht. 

Es ist nicht authentisch.20-30 Grad schräge Rampe, da wurde alles durcheinander gewürfelt...

Böhnhardt sass vorher am Tisch, Loch in der Schläfe, Mundlos lag auf dem Boden, Brustverletzung.

So jedenfalls die Aussagen der Feuerwehrleute, deren Bilder verschwunden sind bis heute...

Ohne diese Bilder keine Aufklärung, da die Polizei lügt.


Was haben wir an Zeugenaussagen?

1. PD Michael Menzel, der "Held von Eisenach"


Der Lügenbaron Menzelshausen ;)
Idee: brain freeze in politikforen.net
Der Leitende Polizeidirektor von Gotha hat als Zeuge im Prozess vor dem Oberlandesgericht in München am 52. Verhandlungstag, dem 06.11.2013, ausgesagt, dass er am 04.11.2011 die Vermisstenakte von Uwe Mundlos beiziehen ließ, um eine Identifizierung der Toten zu ermöglichen:



Am Freitagnachmittag sei die mehrheitliche Meinung der Beteiligten gewesen, es gebe einen Zusammenhang zum Banküberfall, aber Identität oder Wissen über die Personen habe es nicht gegeben. [...] Menzel sagt, die Identifizierung sei ihm im Wohnwagen nicht gelungen. Auch mit Bildmaterial sei die Identifizierung nicht möglich gewesen. Um 16 Uhr sei die Waffe der Polizeibeamtin Kiesewetter identifiziert worden, deswegen sei es um die schnellstmögliche Identitätsklärung der Personen gegangen. Die Kriminalpolizeiinspektion Jena sei beauftragt worden, die Vermisstenakte zu beschaffen, die sei zusammen mit Leichnamen zur Gerichtsmedizin gegangen. Mundlos sei am Samstag früh identifiziert worden, dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang.
http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/


Weil Gotha über keine eigenen Unterlagen verfügt habe, habe man sich wegen der Vermisstenanzeige an die Kriminalpolizeiinspektion Jena gewandt. Kuhn sagt, das sei am Nachmittag des 4. November gewesen, warum man dann von einer dritten Person ausgegangen sei. Menzel sagt, das sei am Abend gewesen.

Kurzfassung: Polizeipistole gefunden, um 16 Uhr Pistole Kiesewetter identifiziert, Vermisstenakte Mundlos beigezogen, dort Fingerabdrücke drin, Mundlos identifiziert in der Nacht um 3 Uhr.

Soweit klar?

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Nun der 2. Zeuge: PD Michael Menzel, der "Held von Eisenach":

Am 31.03.2014 korrigiert Michael Menzel vor dem Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss diese problematische Aussage. Denn um Mundlos Vermisstenakte beizuziehen, hätte es logisch zwingend Hinweise auf die Identität des Toten geben müssen. Das ist Menzel schon während der Zeugenvernehmung in München klar geworden. In Erfurt sagt er nun Folgendes:

„Die Fingerabdrücke liegen aber nicht in der Akte sondern in dem Polizeisystem [...] Die Akte ist am Samstag angefordert worden und nicht gefunden worden”, erst am Montag ist sie dann wohl aufgetaucht.
https://haskala.de/2014/03/31/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-31-03-2014/#erster

Danke, erledigt, Falschaussage ist erwiesen, abführen, U-Haft, Anklage. So ginge Rechtsstaat.

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Einschub:
Für die Freunde von logischem Denken:


Am Freitagnachmittag sei die mehrheitliche Meinung der Beteiligten gewesen, es gebe einen Zusammenhang zum Banküberfall
Was soll das?
Entweder habt ihr Deppen die Beute dort gefunden, oder eben nicht.
Hättet ihr die Beute im Rucksack gefunden, wäre die Sache klar.

Habt ihr aber nicht, ihr Strolche ;)

Eine Anmerkung für die "linke Presse" (also für fast alle...)
Der Verfassungsschutz ist Schuld? Wirklich?
Sorry, aber ich sehe die Schuldigen hier ganz eindeutig bei der Polizei. Wer wies die Polizei an zu lügen? Wer deckt ihre Lügen? Der Verfassungsschutz? 
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Wer überführt PD Menzel (ausser er sich selbst bereits, LOL) der Falschaussage?

Da hätten wir 5 Zeugen der Anklage:

1. Menzels Kollege vom LKA, Chef der Zielfahnder Sven Wunderlich
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/Protokoll-Nr%2051.pdf

Seite 62, Bundestags-Wortprotokoll
Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): Sie sagten gerade eben: Am Vorabend wurde
der Kollege Dressler informiert. - Vorabend von was? 05.11.? 
Zeuge Sven Wunderlich: Vom 05.11. 
Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): Also am 04.11. wurde er informiert?
Zeuge Sven Wunderlich: Ja.

Danke, das reicht schon. Die Identifizierung von Böhnhardt erfolgte SPÄTESTENS am Abend des 4.11.2011.

Der 2. Zeuge für Menzels Falschaussage ist demnach der Kollege Staatsschutz des LKA, Jürgen Dressler. 

Der 3. Zeuge ist der Ex-Verfassungsschützer (bis 2001, auch Tino Brandts V-Mannführer)
und dann bis 2011 (Pensionierung) beim LKA tätige Norbert Wiessner.


13.21
Der Gothaer Polizeichef habe ihn kurz nach dem Auffinden der Leichen in Eisenach im November 2011 zu einem Gespräch aufgefordert “Wenn du keine Auskunft gibst, gehe ich zum LfV und beschlagnahme die Akten” hatte er geäußert.” Wießner gab ihm den Tipp “Du kannst ansetzen bei Wohlleben”, er wusste das Wohlleben Kontakt zu den Eltern des Trios und den flüchtigen Dreien selber hatte. 
https://haskala.de/2013/09/05/ticker-ausschuss-5september2013/
Wann genau rief PD Menzel den Wiessner an und erzählte, Böhnhardt und Mundlos seien tot?
Menzel: “Der Wießner sagt ja auch, dass er am 4.11. angerufen wurde ...
Danke, Herr Menzel :)

Wiessner hat später auf 5.11, umgesattelt, dann auf den 6.11.2011. Auch bei ihm ist die Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss bewiesen. 


Auch Zielfahnder Wunderlich schützte später seine LKA-Kollegen und dürfte sich damit ebenfalls der Falschaussage schuldig gemacht haben. Zumindest was Menzels Anruf bei Wiessner angeht...


Der 4. Zeuge für Menzels Falschaussage ist sein eigener Kollege aus Gotha.

77. VT. 
Ronald Kö. (KHK bei der Polizei Gotha, Waffen im Wohnmobil)

An einer weiteren Waffe sei die Waffennummer vorhanden gewesen, so dass hier ein Zusammenhang mit Heilbronn ersichtlich geworden sei. Er habe das sofort seiner vorgesetzten Stelle mitgeteilt. Es habe sich um eine Heckler & Koch Pistole gehandelt. Eine Inpol-Anfrage habe ein Treffer ergeben, dass es eine Dienstpistole aus Baden-Württemberg vom Kollegen Martin A. gehandelt habe. Es sei eine weitere Pistole H&K im durchgeladenen Zustand im Wohnmobil gewesen. http://www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-77-verhandlungstag-22-januar-2014/

Also Arnolds Dienstwaffe war das, nicht Kiesewetters Dienstwaffe?
Wo war die Verteidigung? Wieder mal gepennt???

https://www.youtube.com/watch?v=QuGrMm3tUAs

Anschauen, nur 3 Minuten, Pressekonferenz vom 7.11.2011, Aussage Menzel: 
Nur 1 Dienstwaffe gefunden.

Hallo, Aufwachen!!!

Nur Kiesewetters Dienstwaffe wurde bis 7.11.2011 gefunden!
Wo ist denn die vom Martin Arnold???

Oder wurde gar keine Dienstwaffe aus Heilbronn gefunden???

Ein Geflecht aus Lügen und Falschaussagen.


5. Zeuge gegen Menzel ist ein Kollege aus Zwickau: POK Jens Merten.
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/Protokoll-Nr%2043.pdf


Schon am 04.11.11 telefonierte Merten mit dem Leiter des Zwickauer Raubkommissariats, Herr Leucht. Dort wurde Merten über die bereits identifizierten Böhnhardt und Mundlos informiert.
http://friedensblick.de/9170/nsu-boehnhardt-und-mundlos-wurden-sofort-identifiziert/

Netterweise schrieb Kollege Merten am 4.11.2011 auch einen Aktenvermerk über diese Information. Wurde im NSU-Ausschuss des Bundestages öffentlich thematisiert.

Leider hat es niemand für nötig erachtet, Sie, liebe Leser und Gebührenzahler, davon zu unterrichten, dass Böhnhardt und Mundlos bereits am 4.11.2011, nur 1-2 Stunden nach dem Brand im Eisenacher Wohnmobil, identifiziert waren.


Es ist ja nicht so, dass "die" es nicht wüssten:


Stenografisches Protokoll
- Endgültige Fassung* -der 43. Sitzung
des 2. Untersuchungsausschusses
am Donnerstag, dem 29. November 2012, 10 Uhr
Paul-Löbe-Haus, Berlin

Sie wissen es alle seit dem November 2012.
Sie sagen es Ihnen, liebe Leser, lediglich nicht. 

Kommentare:

  1. Auch die Gäste sind aufgerufen, es zu verbreiten. Mal was tun, selber, nicht immer nur auf Andere warten...

    Einen Link zu posten als Kommentar kann ja nun nicht soooo schwierig sein.

    Ich mache das über youtube und habe deswegen schon einige meiner Abonnenten verloren... was mir natürlich am Allerwertesten vorbei geht.
    Die Wahrheit ist wichtiger.

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    1. Danke !! Du liest in politikforen mit, das ist immer gut. Dann weisst Du ja schon was Morgen hier kommt. Eine astreine VT über Erpressung und Aktenweitergabe. Die Einen geben Akten weiter, verbotener Massen, und die Anderen erpressen sie deshalb.
      Und daher durften die Einen nichts aufklären und mussten die Füsse stillhalten.

      Gruß

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